16. Juni 2008 in Tipps » Software

HasyCompressPortable

Ein Leser hat mich auf HasyCompressPortable aufmerksam gemacht: HasyCompressPortable ist ein Windows-Programm zum Komprimieren von JavaScript- und CSS-Dateien. Zur Komprimierung nutzt es den YUI Compressor. Er entfernt Leerzeichen, Kommentare, benennt interne Variablen in Kürzere um, verzichtet auf eval() und hat die beste Komprimierungsrate.

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9 Kommentare

macx am 16. Juni 2008 #

HasyCompressPortable ist in meinen Augen sinnfrei. Möchtest du dir die Arbeit machen, deine JS- und CSS-Dateien bei jeder Miniänderung durch das Programm zu jagen und neu auf den Server zu laden? Ich habe mir was in PHP geschrieben, was das live macht, und ggf. cached und via gzip aufliefert. Aber wie immer fehlt mir die Zeit darüber zu bloggen. ;-)

Martin Labuschin am 16. Juni 2008 #

David, heißt das, dass du bei jedem Request diese JS/CSS-Dateien neu komprimierst? Das ist mE nach mit Kanonen auf Spatzen schießen. Der Besucher hat zwar immer schön kleine JS/CSS-Dateien, aber es dauert immer ein wenig länger diese zu erhalten als bei einem direkten Aufruf.

Während der Entwicklung würde ich den Komprimierer sowieso nicht anschmeißen. Und wenn die JS/CSS-Datei fertig ist, gehe ich sowieso nur noch selten dran.

macx am 16. Juni 2008 #

Ich sprach in meinem Kommentar vom Caching. Natürlich lege ich neu komprimierte CSS- und Javascript-Dateien nur dann an, wenn sie vom Autor, also von mir, geändert wird. Andernfalls bekommt der Benutzer nur das Cache-File via gzip, was das Ding nochmal kleiner macht.
Und das alles läuft eben völlig automatisch ab, ohne zutun. Das mindert Bandbreite, Prozessorlast und meine Mühe.

Martin Labuschin am 16. Juni 2008 #

Das wiederum ist wirklich eine gute Lösung! Stell’s doch mal online. Dafür muss Zeit sein :)

macx am 16. Juni 2008 #

Ja, ich sehe zu. ;-)

Sven am 21. Juli 2008 #

schon mal über mod_deflate() nachgedacht ;-)

Martin Labuschin am 21. Juli 2008 #

Sven, selbstverständlich sollte man immer auch über eine webserver-seitige Komprimierung nachdenken. Diese wird jedoch längst nicht in vollem Umfang von allen Browsern unterstützt. Ist also keine wirkliche All-in-one-Lösung. Trotzdem danke für deine Ergänzung!

Sven am 21. Juli 2008 #

Das stimmt natürlich, aber ...

Ich verwende in meinen Projekten Javascript Bibliotheken wie z.B. Mootools. Diese unterstützen "nur" bestimmte Browser, welche mit "Content-Encoding: gzip" sowieso umgehen können... von daher ist mod_deflate() für mich die absolut richtige Wahl.

Und wer muss heute noch Netscape Communicator 4 unterstützen, der zwar den Header "Accept-Encoding: gzip" sendet, allerdings die Implementierung der Verarbeitung komprimierter Inhalte eine ganze Reihe schwerer Fehler enthält.

Folgende Browser senden den Header "Accept-Encoding: gzip":
IE ab Version 4, Opera ab Version 5, Netscape 6 & 7 und Mozilla

Von daher ist deine Aussage "Diese wird jedoch längst nicht in vollem Umfang von allen Browsern unterstützt." prinzipiell richtig, aber für mich kein Argument!

Benjamin am 29. Juli 2008 #

@Macx

Ja wäre schön, wenn Du es mal hinkriegst. Oder sprech doch einfach mal auf Technikwürze darüber.

Bis es soweit ist, werde ich mich mal mit dem Kompressor beschäftigen.

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