26. Juni 2006 in Journal » Produktivität

5 Tipps für den effizienteren Umgang mit Photoshop

Photoshop ist in seiner Art so umfangreich, wie die Möglichkeiten, die durch diese Software machbar sind. Die Entwickler haben uns auch gute Möglichkeiten gegeben, Zeit bei der Arbeit mit Photoshop zu sparen. Einige davon werde ich hier vorstellen.

1. Nutze Farb-Gruppen

Beim Entwerfen einer Website in Photoshop spielt die verwendete Farbpallete, wie auch bei anderen Projekten, eine große Rolle. Wenn man es sich aber doch anders überlegt hat, und die Palette plötzlich gänzlich kippen muss, können Gruppierungen eine Menge Zeit ersparen. Sammelt man z.B. alle grünen Elemente in einem Ordner und alle blauen in einem anderen Ordner, lässt sich durch kleine Aufwände ein kompletter Farbpalettenwechsel durchführen.

2. Nehme Aktionen auf

Nicht gerade beim Schärfen oder bei anderen bestimmten Filtern mit spezifischen Einstellungen empfehlenswert, sonst aber schon. Vorgänge die sich öfters Wiederholen, wie z.B. Erstellung von Duplexen oder das Anpassen der Bildgröße, können stapelweise (zig Bilder) vollständig von Photoshop übernommen werden. Man nimmt den Vorgang einmal per Aktionpalette auf. Einfach neue Aktion anlegen, Vorgang durchführen und "Aufzeichnung beenden" drücken und dann die Aktion auf anderen Bildern anwenden. Selbst das Speichern und Schließen von Dateien kann aufgezeichnet werden. Dateinamensprobleme beim Speichern kamen bei mir noch nicht vor.

3. Erstelle Smartobjekts

Don't merge – so heisst die Initiative. Das Zusammenfügen von Elementen kann man später sehr bedauern, da diese nicht mehr trennbar sind. Das neue Feature von Photoshop CS2 namens "Smart-Objekte"kann dies aber sorglos übernehmen. Der Umgang ist der selbe, wie bei normalen Elementen auch. Der Unterschied: Per Smart-Objekt kombinierte Elemente können als eine Art eingefügte Datei gesehen werden, die man jederzeit in einem separaten Fenster verschoben oder anderweitig bearbeitet werden können. Nur das Auflösen solcher Objekte lässt zu wünschen übrig. Dazu später mehr.

4. Verknüpfe Ebenen

Möchte man sich nicht auf eine Ebenen-Ordnerstruktur verlassen, jedoch trotzdem mehrere Objekte gleichzeitig verschieben, kann man die gewünschten Ebenen verknüpfen. Sobald eines der verknüpften Elemente woanders positioniert wird, kommen die anderen automatisch mit, als wenn es eine Ebene oder eine Gruppe von Ebenen wäre.

5. Speichere regelmäßig

Scheint selbstverständlich, ist es aber nicht. Wer regelmäßig speichert (Ein Strg+S ist nicht zu viel verlangt) kann die Tücken eines Computers getrost überleben, ohne dabei Stunden an Arbeit zu verlieren. Gerade der Speicherfresser Photoshop (inkl. Mammut-Dateien) kann schonmal den ganzen Arbeitsspeicher belagern und so im schlimmsten Fall das Betriebssystem lahmlegen. Ich weiß, wovon ich spreche.

Go on!

Wisst ihr weitere Tipps, die das Arbeiten mit Photoshop effizienter gestalten können? Ich und andere Leser würde mich über eine Ergänzung der Liste freuen. Ich bin mir sicher, dass einige der Tipps für Manche neu und nützlich sind.


5 Kommentare

micha am 26. Juni 2006 #

Es ist sicher nicht verkehrt, die Tastenkombinationen für häufig benutzte Funktionen auswendig zu lernen.

Manuela am 26. Juni 2006 #

Der Artikel ist mir ein bisschen zu ungenau, Martin.


<blockquote>Sammelt man z.B. alle grünen Elemente in einem Ordner und alle blauen in einem anderen Ordner, lässt sich durch.</blockquote>

Lässt sich was?

<blockquote>Nicht gerade beim Schärfen oder bei anderen bestimmten Filtern mit spezifischen Einstellungen empfehlenswert, sonst aber schon.</blockquote>


Warum nicht beim Schärfen. Ich habe eine Gruppe von Aktionen mit verschiedenen Einstellungen zum unscharf Maskieren. Die Erfahrung lehrt, welche im Falle des Falles schnell geklickt wird.

<blockquote>Verknüpfe Ebenen</blockquote>

Man kann sie auch gemeinsam markieren (Shift bzw. Strg) und die verschieben. Dann muss man sie im gegebenen Fall nicht "entlinken".

Tipps:


* Photoshop per Tastatur bedienen
* Für Aktionen den "Schalter-Modus" verwenden
* Nutze wann immer möglich Ebenen-Masken statt Radiergummi und Co.
* Richte Arbeitsbereiche für veschiedene Aufgaben ein

Steffen [coolr.de] am 26. Juni 2006 #

Finde den Artikel recht gut!

mein bester Tipp:
Bearbeiten --> Voreinstellungen --> Allgemein --> Protokollobj. --> auf 100 stellen.


Hat mir schon oft die Haut gerettet. Und bei 2GB Arbeitsspeicher kein Problem!

John am 27. Juni 2006 #

Zum Thema Schärfen:

In einem Produktionsprozess mag das Schärfen über vorher aufgenommen Aktionen die Effiziens erhöhen, in allen anderen Fällen ist das Schärfen nicht wirklich für Aktionen geeignet, da stimme ich Martin zu. Dazu sind Bilder und Photos (mit Ausnahme von Serienaufnahmen) einfach zu unterschiedlich.

"Unscharf Maskieren" ist nett, aber das Schärfen mittels Hochpass-Filter geht schneller, läßt sich sogar sinnvoller als Aktion anlegen (am besten als Extra-Ebene, dann kann Deckkraft und Ebenenmodus noch geändert werden) und liefert stehts bessere Ergebnisse als USM. Siehe:


luminous-landscape.com/tutorials/high-pass-sharpening.shtml

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Der Effiziensbringer schlechthin ist m.E. aber das Erlernen der PS-Keyboard-Shortcuts (bzw. kann man sich ja in den neueren Versionen die Tasten auch selbst belegen.), erst dadurch nimmt das Bearbeiten der Bilder richtig Fahrt auf. ;-)

Dennys Hess am 11. Juli 2006 #

So als weiterer Tipp all denen die eine Übersicht über die Shortcuts haben wollen.


http://www.dennyshess.ch/index.php?id=35

Dokument ist nicht von mir - quelle leider nicht mehr in Erinnerung

Gruss dennys

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