27. Januar 2006 in Journal » Webstandards

Safari's Such-Eingabefeld

Schon vor langer Zeit hat Wolfgang über dieses browser-spezifische Feature für Safari berichtet. Heute fiel es mir wieder ein und wollte noch einmal darüber berichten.

Dieser Artikel ist Bestandteil der Webdesign-Themenwochen.

type="search"

Normalerweise bietet sich ja das text-Input sehr gut als Such-Eingabefeld. Eintippen, Abschicken, Fertig. Jedoch dachte sich Apple, es besser machen zu können und führte das search-Input-Feld ein. So wird es in (X)HTML notiert:

<input type="search" name="xyz" />

Browser-Spezifisch

Leider funktionieren die Features, wie Feld leeren oder Letzte Sucheinträge nicht in anderen Browsern. Stattdessen wird ein normales Inputfeld angezeigt. Und valide ist die ganze Angelegenheit auch nicht.

Kritik meinerseits

Abgesehen von dem invalidem Markup, der aus der Verwendung dieses Codes mit der type-Angabe "search" hervorgeht, hat uns schon die Vergangenheit gezeigt, dass browser-eigene Tags, Attribute oder auch Attributswerte auf Dauer keinen Fortschritt bringen und die Verbreitung der Standardisierung von HTML erschwert und behindert.


4 Kommentare

Gaba am 27. Januar 2006 #

Ist dies eine Übersetzung von: http://bartelme.at/journal/236/

Martin Labuschin am 27. Januar 2006 #

Eher nicht, jedoch hat mich dieser Artikel zum Schreiben inspiriert. Im ersten Absatz steht sogar schon sein Name ;) Ich gehe aber kritsicher an das Thema heran, da ich browser-spezifische Features auf Websites, die andere nicht ünterstützen (können), nicht mag.
Wolfgang empfiehlt jedoch das Suchfeld für Safari. Interessant ist auch folgendes: http://tests.themasta.com/searchfield.html Diese keline Applikation switch auf normalen Browsern zum text-Modus und auf Safari wird es das Safari Suchfeld - ohne dass der Benutzer etwas merkt. Ist aber auch nicht gerade webstandards-ethisch einwandfrei.

tomsw am 27. Januar 2006 #

Das könnte man jedoch mit DTD oder PHP ändern.

Jeriko am 27. Januar 2006 #

Klar könnte man, könnte man, könnte man. Das macht den Parameter aber nicht weniger proprietär, und damit potenziell gefährlich. Mit Safari ist es ja nicht nur auf einen Browser, sondern auch noch auf eine Hardware-Plattform festgelegt, was die Verbreitung noch weiter einschränkt.


Natürlich ist die Gewichtigkeit eines solchen Parameters nicht so hoch wie beispielsweise bei dem Netscape-Kuddelmuddel damals. Aber ich finde auch, man sollte bei sowas beim Prinzip bleiben.

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