Spam auf die Schliche kommen

Schon mehrmals habe ich durch einen bestimmten Trick so manche Spam E-Mails genau einer Registrierung im Internet zuordnen können. Dominic, unser PHP- und JS-Entwickler bei dimento.com hat mir den Trick verraten.

1. Wildcard E-Mail Adresse zulegen

Mit einer Wildcard E-Mail Adresse empfangt ihr alle E-Mails, die zu [jederbeliebigebegriff]@euredomain.de gesendet wird. In Confixx muss man dafür nur eine E-Mail Adresse mit dem Namen * (Sternchen) anlegen und diese einem Postfach zuweisen. Alle E-Mails die bei euch ankommen und nicht zu einem anderem Postfach passen, landen nun dort.

2. Registrierungen im Web

Nun müsst ihr nur noch bei jeder Registrierung, die so im Web anfällt, den Namen des Webservice in eure E-Mail Adresse einbringen:

  • google.de@labuschin.com
  • zwielichtigerservice.net@labuschin.com

Ich mache es immer mit der vollständigen Domain, damit ich die Website später auch wiederfinde.

3. Spam auswerten

Nachdem ihr das nun ein paar Wochen durchgezogen habt, pickt euch einfach mal eine E-Mail aus eurem Spam-Ordner und schaut mal nach, an welche E-Mail der Spam ging. Wenn dort nun beispielsweise zwielichtigerservice.net@euredomain.de steht, wisst ihr beischeid, welcher Service eure E-Mail Adressen missbraucht oder gar verkauft.

veröffentlicht am 16.09.2006 um 22:00 von Martin Labuschin in

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Okay, die Idee mit einer CatchAll-Adresse zu arbeiten ist nicht neu.

Aber wie gehts dann weiter wenn ich weiss welcher "Service" meine Email weitergegeben oder gar verkauft hat? Kann man dann Klagen, bzw gibts irgendwelche Erfolgschancen?
Oder kann für sich selber sagen "Da melde ich mich nie wieder an?" :)

Danke für den Hinweis Martin Labuschin!

An die Catch All Funktion hatte ich bis dato gar nicht gedacht.

Bei E-Mail Spam haben die Opfer alle mal Chancen. Melde dich einfach einmal an den Service, verwarne sie und bestell nen schönen Gruß von deinem Anwalt. Du wirst nie wieder Spam von den kriegen. Versprochen.

Hmm... Dass du nie wieder Spam bekommst wage ich zu bezweifeln, wenn die Firma außerhalb Deutschlands ist. Bei Deutschen mag das durchaus klappen, im Ausland geht den Herrn am Allerwertesten vorbei.

Welcher Spamversender sitzt denn in Deutschland?
Die sitzen doch alle im sicheren Ausland...dort wo sie am wenigsten überwacht und bestraft werden.
Aber Martin Labuschin's Tipp ist schon mal ein Ansatz zur Spam Verfolgung.

Wenn du mich fragst, stecken ne Menge Spammer hier in D...

hehe. cooler trick. mach ich jetzt seit mittlerweile rund 2 jahren so und konnte schon den einen oder anderen spammer entlarven ;)


was ich so allerdings auch gemerkt habe ist, dass einige email harvester offenbar zu dumm sind emails korrekt zu speichern. so kriege ich z.b. haufenweise emails an blogspa und blogsp@..., weil ich in blogs früher meistens als adresse blogspam@undsoweiter... angegeben hab.

vollidioten.

Guter Tipp!


Ich hatte generall eine Catch-All-Andresse eingerichtet und sie jetzt nach Monaten mal kontrolliert. Haufig waren Adressen wie:
webmaster@...
mail@...
home@...
info@...
dabei. Sehr interessant.

Schönen Abend noch!

Das scheint mir dann doch etwas zu krass eine catchall einzurichten. Wenn ich an die Massen Spam denke die ich bekomme. Da verwende ich lieber einen ordentlichen spamfilter und versuche mich "sinnvoller" zu beschäftigen als mit Spammer-fangen. Ich habe auch oft den Eindruck das Emails von Spammern auf gut Glück verschickt werden (z.b. an webmaster@ oder info@...). Für alles zwielichtige verwende ich dann <a href="http://spamgourmet.com"&gt;spammgourmet.com&lt;/a&gt;, damit lässt sich es auch zurückverfolgen, bzw. automatisch nach der gewünschten Anzahl Mails ins Nirvana schicken.

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