13. Mai 2006 in Journal » Produktivität
7 Tipps für effizientere Arbeit am Computer
Der folgende Text ist ein Auszug aus dem Artikel «The Four-Day Week Challenge» von Ryan Carson, welcher unter den geforderten Bedingungen übersetzt wurde.
Praxis-Tipps
Möchtest du wirklich eine Vier-Tage-Woche meistern, muss du extrem effizient arbeiten. Diese Tipps und Ratschläge können dir dabei helfen:
1. Meide Instant Messanging
Es ist nur eine Quelle der Ablenkung und hält dich von der Arbeit ab.
2. Frage E-Mails nur zwei mal täglich ab
Der beste Weg, Zeit zu verschwenden ist das Drücken des «Senden & Empfangen»-Buttons.
3. Bleibe beim Wesentlichen
Behandle immer die wichtigsten Dinge zuerst. Verschwende keine Zeit mit Dingen niedriger Priorität (Am besten entfernst du sie, denn die müssen erstmal gar nicht beachtet werden.
4. Sorge für ungestörte Zeit
Wenn du ununterbrochene Zeit brauchst, um Dinge zu erledigen, unterrichte deine Kollegen und Mitarbeiter höflich darüber, dass du für einige Stunden nicht zu erreichen bist.
5. Lege deine Lese-zeit für Blogs fest
Setze dir ein Limit für das Lesen von Blogs. Wenn die Zeit vorüber ist, drücke den «Alle als gelesen markieren»-Button und gehe wieder an die Arbeit.
6. Mache dir Listen
Erstelle dir To Do-Listen an jedem Tag (auf Papier oder sonst wo). Stelle die zeitlich engsten Dinge an den Anfang. Suche dir drei zeitlich enge Dinge und fünf normale Aufgaben und erledige diese bevor du Feierabend machst.
7. Halte Treffen und Termine kurz
Wenn du kannst, meide die Abmachungen von Treffen und Terminen, in denen du verwickelt sein wirst. Treffen können schleppend verlaufen und bis in den späten Tag andauern. Anstatt einfach nur mit einem oder zwei Terminen zu rechnen, sollte man vorsichtig und genau planen und dabei alle wichtigen Themen mit einbeziehen und nicht von der Planung abkommen.
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8 Kommentare
Martin Labuschin am 13. Mai 2006 #
NACHRICHT (22:54 Uhr): Ich entschuldige mich bei den ersten 78 Lesern, die leider nicht die Möglichkeit hatten, ihr Kommentar abzugeben. Die Kommentar-Funktion ist aber nun aktiviert und steht für euch bereit.
Benedikt B. am 14. Mai 2006 #
Hm, ich finde das ein wenig unnütz.
Punkt 1, 2, 3, 5 und vlt. auch 7, wenn es nicht vermeidlich ist, kann man sich durch gesunden Menschenverstand erschließen, und wer dies noch nicht so gemacht hat, kann es auch nicht mehr lernen.
Eigentlich ist es generell beim konzentrierten, produktiven Arbeiten immer so, dass man diese Punkte einhält.
Dies macht man ja auch schon in der Schule so.
Wenn ich eine 5 stüdnige Klausur schreibe, erstelle ich mir doch auch schnell ein Plan, wann ich welche Aufgaben, wie lange bearbeite und basel nicht einfach drauf los in mein Verderben.
Ohne die richtige Konzentration bringt es nichts. Ob am PC oder nicht.
Nur am PC gibt es eben noch mehr Möglichkeiten sich abzulenken, durch die von 1,2,3,5 genannten Punkte. Aber wenn man nicht am PC arbeitet stellt man sich ja auch nicht Musik und den Fernseher an, um sich ne tolle Arbeitsatmosphäre zu schaffen.
Seltsam finde ich also, dass man sich im Inernet durchlesen muss, wie man am Besten arbeitet. Das merkt man doch schon von alleine oder nicht?
Martin Labuschin am 14. Mai 2006 #
Ich finde, Persönlichkeitsentwicklung kann man auch im Internet zusätzlixch lernen. Trotzdem hat du auch Recht.
Nadja am 14. Mai 2006 #
Das interessante an Artikeln wie dem von ALA ist einfach, dass sie so einleuchtende und selbstverständliche Themen behandeln, dass man sie einerseits als relevante Themen für den eigenen Blog ablehnt und andererseits als Mensch doch immer wieder daran erinnert werden muss - und wenn es nur dazu dient, ein schlechtes Gewissen zu bekommen. An das erinnert zu werden, was wirklich wichtig ist.
Ich sehe darin den erhobenen Zeigefinger der Eltern, die uns früher (und heute noch) ermahnt haben. Und das ist auch gut so. Daher ist es ok, wenn ab und zu solche Artikel erscheinen.
Martin Labuschin am 14. Mai 2006 #
Der Grund für diesen Artikel war wohl mein aktueller Favel für das Thema «Getting Things Done». Ich versuche mich gerade an meiner Persönlichkeits-Entwicklung und an Qualitäts-Management - nicht nur beim Bloggen. Daher fand ich diesen Artikel als für eine Übersetzung würdig.
Birgit am 14. Mai 2006 #
Der Artikel hat es mir auch ziemlich angetan. Hab den auch schon in voller Länge auf deutsch übersetzt, wen es interessiert:
http://www.ice-horse.de/blog/herausforderung-4-tage-woche
Manuela am 15. Mai 2006 #
Hmm, auch wenn ich derartige Artikel wie das von Dir genannte Original sehr gern lese, erscheint mir gerade dieser doch etwas "entrückt". Wer arbeitet primär online und kann es sich leisten, seine E-Mail nur zwei mal täglich abzuholen? Meine Kunden wären recht verstört ;-). Auch das »mache dir Listen« ist natürlich nett, aber abgearbeitet wollen sie auch werden. Und bei Treffen muss man sich auch nach dem entsprechenden Kunden richten. Wie Benedikt schon sagte: gesunder Menschenverstand ... Vielleicht in diesem Zusammenhang lesenswert: How to Get More Done in Less Time, 43F Recap: Best of Getting Things Done oder Speed-Reading Techniques.
Martin am 20. Mai 2006 #
Ich kann zum Thema GTD (Getting Things Done) auch noch was hinzufügen: Es gibt ein brandneues Deutsches Forum unter www.meyer-bernau.de