1. Dezember 2005 in Journal » Computer
Apple iBook in Planung
Wie alles anfing
In meinen jungen Jahren habe ich mit einem (damals schon veralteten) 486er PC mit Windows 95 den Einstieg in die PC Welt gewagt. Leider war mir nicht bekannt, das dieses Betriebsystem mich in den Wahnsinn treiben würde... Windows 98 war dann auch nicht besser. Also legte ich mir im Jahre 1999 einen aktuellen PC zu und war auch zufrieden damit.
Seit einem halben Jahr genieße ich nun aber schon die Vorzüge meines Dell Inspiron 6000-Notebooks unter Windows XP Home. Professional kam für mich eigentlich nicht mehr wirklich in Frage, da ich diese zusätzlichen Funtionen garnicht benötige. Ich bin ja kein Netzwerk-Administrator, der unzählige Sicherheitseinstellungen tätigen muss. Und selbst er wäre mit Windows XP Professional nicht wirklich optimal ausgerüstet :)
Stabilität und Geschwindigkeit
Microsoft Windows lässt sich sicher nicht damit beschreiben. Jedoch gewährleistet ein Betriebssystem mit Unix-Kern dies schon. Also bleiben nur noch die 2 Riesen Linux und Mac.
Ich habe bereit vor einem Jahr Linux Suse 9.1 getestet. Mir gingen jedoch diese kindischen Icons auf die Nerven. Das Betriebsystem war meiner Meinung nach für überbegabte 6 jährige geeignet, aber nicht für mich ;)
Mich begeisterte das Design von Apple Rechnern und seinem Inneren, das Betriebsystem Mac schon immer. Frisch, leicht und beruhigend. Genau mein Ding!
Mobilität
Da ich mich schon sehr an die Vorteile eines Notebooks gewöhnt habe, kamen folgende Produkte aus der Apple-Reihe in Frage: das PowerBook und das iBook.
Das PowerBook besticht ja sehr durch seine große Leistung, jedoch liegt das im Moment nicht so in meiner Preislage. Da kommt mir ein iBook schon eher "in die Tüte".
Die Akkuleistung ist laut Manuela Hoffman sehr gut, auch noch nach einem Jahr. Das ist schon ein großer Pluspunkt.
Da ich oft im Zug sitze, kommt eigentlich kein großes Display in Frage. Das 12 Zoll-iBook ist da natürlich mein Favorit.
Vorteile und Erfahrungen
Falls ihr auch Umsteiger seid oder gar ein geborener Apple-Benutzer, dann könnt ihr mir bestimmt wichtige Tipps geben oder mir die Vor- und Nachteile von Apple-Systemem aufzählen. Feedback ist mir gerade hier besonders wichtig!
Ich plane die Anschaffung erst im Sommer, da ich mir noch einige Dinge noch gut überlegen muss.
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37 Kommentare
Sacha am 1. Dezember 2005 #
Da hättest du mal besser die Sitzungs-ID aus dem Link rausgenommen. ;-) So wird man auf der Apple-Website nämlich mit einer freundlichen Meldung begrüsst:
Ihre Sitzung wurde nach einer bestimmten Zeit der Inaktivität beendet. Bitte kehren Sie zum Menü "Apple Store" zurück, um Ihren Einkauf fortzusetzen.
Abgesehen davon finde ich es etwas unfair (und auch ignorant), aufgrund einiger schlechter Erfahrungen mit dem ohnehin als Klickibunti-System bekannten SUSE (bzw. dessen KDE-Oberfläche) Linux gleich ganz zu vergessen.
Martin Labuschin am 1. Dezember 2005 #
Bitte versteh mich nicht falsch, aber Linux ist mir viel zu technisch.Ich möchte einfach arbeiten und nicht den ganzen Tag irgendetwas einstellen und verstellen. linux hat für Tech-Freaks/Profis bestimmt seine Vorteile, jedoch nicht für mich.
Leider kann ich den direkten Link zu Apples Produktansicht des iBooks nicht ohne Session bekommen. Naja, ich hab die URL des gesamten deutschen Stores nun eingesetzt.
tomsw am 1. Dezember 2005 #
Ich hoffe du dich nicht wegen der Mode (dass alle Webdesigner einen Mac besitzen) umgestiegen, sondern hast dich auf Fakten gestützt und danach entschieden.
Natürlich stimmt es schon, dass Webdesigner mit einem Mac besser vorankommen; ich habe gehört, dass eine Website mit einem Mac 3x schneller erledigt ist als mit einem Win PC.
Martin Labuschin am 1. Dezember 2005 #
Ich habe ja hier lang und breit meine Argumente aufgezählt. Und Webdesigner müssen nicht unbedingt einen Mac besitzen. Designer haben da schon mehr von.
Mfg
Sebastian Kippe am 1. Dezember 2005 #
Ich habe mir vor kurzem ein iBook G4 mit 14'' Display zugelegt und bin schlichtweg begeistert. Als langjähriger Windows- und Linuxuser natürlich von OSX Tiger, aber auch allgemein von der Verarbeitung, der Akkulaufzeit und der gar nicht vorhandenen Geräuschkulisse. Ich für meinen Teil werde mir sicherlich nie wieder einen Windows-PC kaufen, und ich habe auch bis jetzt noch von keinem Umsteiger etwas anderes vernommen. Das 12'' Display ist jedoch wirklich ein bisschen zu klein und eigentlich zum mobilen Arbeiten unbrauchbar. Überleg dir lieber nochmal, das 14'' zu wählen ;)
Martin Labuschin am 1. Dezember 2005 #
Ok, werds mir überlegen. 14" sind ja immernoch kleiner als mein momentaner Bildschirm. Mit dem hab ich nämlich schon leichte Rückenschäden vom Zugfahren und gleichzeitig lesen und arbeiten :) Wie siehts denn mit deinem Akku aus? Wieviele Stunden hält es bei großen Anwendungen, wie DVD-Player, Photoshop oder Dreamweaver?
Martin Labuschin am 2. Dezember 2005 #
Stimmt es eigentlich, das die Displays von den iBooks etwas dunkel sind?
Sebastian Kippe am 2. Dezember 2005 #
Mein Akku hält im besten Fall 5, im schlechtesten ca. 3 Stunden - ganz ordentlich also. Ich saß noch nicht in direkter Sonne mit dem Display, aber in normalen Räumen und Zugabteilen kann ich eigentlich nicht meckern.
Darren am 3. Dezember 2005 #
@ Tomsw:
Wieso sollte man mit einem Macintosh Rechner eine Website schneller erstellen können als mit einem PC? Und dann sogar gleich drei mal so schnell?
Wie schnell man zum Ergebnis kommt, hängt doch wohl in erster Linie von einem selbst ab, oder?
Die Software läuft jedenfalls auf beiden Rechner gleich gut/schlecht.
Martin Labuschin am 3. Dezember 2005 #
Jedoch soll aber die Arbeit am Mac angenehmer sein, Abstürze von Programmen kommen sicherlich auf "Wintel" häufiger vor und von dem breitgefächerten Angebot von Software für den Mac, die die Arbeit vereinfachen können, ganz zu schweigen.
Ich denke, Tom liegt da gar nicht mal so falsch.
Cornelius Lockau am 3. Dezember 2005 #
Hallo,
die Arbeit am Mac ist sehr angenehm im Vergleich zu Windows-Systemen. Aber "nur" im Detail was in der Summe einen Vorsprung herausarbeitet. Beispiel ist die Systempflege (Viren, Würmer etc. unbekannt, Sicherheit hoch), Beispiel ist die Systemstabi (solid as a rock stimmt, falls man nicht zu viel experimentiert). Programme sind fast alle für Mac vorhanden, ausser Spiele, es gibt eine schöne Art der Darstellung und Ästhetik der Oberfläche, die einem zu ebensolchen Höchstleistungen im (Web-)design antreibt.
Problematische Stellen das Apples will ich jetzt nicht nennen, weil sie aufgrund der OS-Vorteile schnell vergessen sind, aber ein Hinweis sollte noch sein. Wenn Du gerne Sites baust, musst du einen Windows-PC vorhalten, um diese zu testen. Die Voransicht auf Mac-Browsern ist nicht allgemein gültig!!
Martin Labuschin am 3. Dezember 2005 #
Ich habe nicht vor meine PC-Notebook wegzugeben, allein wegen Testzwecken für diverse Browser und eben Spiele. Aber warum möchtest du denn nicht die Nachteile nennen? Ich denke, auch in diesem Bereich möchte ich schon etwas mehr in Erfahrungen bringen. Wäre nett von dir, auch einige davon aufzuzählen.MfG
Michael am 3. Dezember 2005 #
Hallo,
ich hab deine Website zufällig gefunden, und da ich mir vor 2 Monaten auch ein 14" iBook gekauft habe, hier meine Einschätzung.
1) zu deinen Fragen:
Das Display empfinde ich als hell, auf alle Fälle nicht schlechter als mein früher Flachbildschirm. Aber bis in einem Jahr sind sowieso andere iBooks drauße, da kann ja alles nochmal anders sein.
2) der Akku hält bei mir mit den besten Einstellungen zwischen 3 und 5 Stunden
3) 12" oder 14": also ich bin mit meinem 14" sehr zufrieden. allerdings hat das 12" auch nicht weniger Pixel....ich hab mich für das 14" deswegen entschieden, weil ich nciht ständig damit unterwegs bin und ich das Superdrive-Laufwerk haben wollte.
Ansonsten würde ich vor einem Kauf empfehlen, mal an einem Mac zu arbeiten, ich hatte die geniale Möglichkeit, eine Woche ein Powerbook ausgeliehen zu bekomen. Da ist mir klar geworden, dass ich mit Mac OS super zurecht komme.
Zum Betriebssystem:
Auf meiner Homepage habe ich da auch eine kleine Auflistung, aber hier kurz zusammengefasst:
1) es fühlt sich nicht so nach Arbeit an...es ist sehr entspannend und vor allem effektiv (z.b. durch Expose, Spaltenansicht im Finder etc.)
2) Man hat eben nicht mehr damit zu tun, tausend Einstellungen vorzunehmen, alles anzupassen oder sonswie. Es funktioniert einfach (z.B. Airport: iBook einschalten, Netzwerk da.)
3) die Programme sind besser (okay, sehr allgemein, aber oft die haben eben auch die Mac-Philosophie übernommen), und es gibt auch genug, finde ich.
Nachteile:
Ziemlich wenige. Störend finde ich, dass man den Finder nicht so einstellen kann, dass zuerst die Ordner und dann die Dateien kommen.
Genannt wurde bereits das IE-Problem, und ebenfalls dumm finde ich, dass NeoOffice nicht so der Hit ist und ich nicht Microsoft Office kaufen möchte. Bei einem Windows-PC ist eben oft noch Word dabei. Aber insgesamt kommt Mac OS viel besser ausgestattet als Win XP (z.B. iCal, iPhoto etc.)
Martin Labuschin am 3. Dezember 2005 #
Danke für deinen umfangreichen Einblick! Leider habe ich keine Möglichkeit einen Mac zu testen, da alle Bekannten/Freunde usw. nur PCs haben... Aber ich werd mich mal weiter umhören.
Darren am 3. Dezember 2005 #
Hm, sicherlich emfpinden manche das Arbeiten am Mac als angenehm. Vielleich auch angenehmer als am PC. (Ich selbst mag die Kantenglättung der Schriften auf dem Mac. Wenn ich da eine Website lese, sieht das für mich deutlich besser aus)
Allerdings darf man nicht vergessen, dass Empfindungen eben rein subjektiv sind - und keinen allgemeingültigen Anspruch für sich erheben können.
Solide Software auf einem gepflegten Windows System stürzt auch nicht ab, (zumindest bei mir nicht) - wobei ich hier die angesprochene negative zeitliche Komponente bei einem Windows PC nicht nachvollziehen kann.
Aus diesem Grund bin ich immer noch der Meinung, dass es keinen messbaren Unterschied in der Entwicklungszeit einer Website zwischen PC uns MAC gibt.
Martin Labuschin am 3. Dezember 2005 #
Hast du schon den Artikel von Thü Hürlmann gelesen? Da werden sehr gut die Nachteile von Windows-PCs dargestellt.
Die Kantenglättung der Schriften ist auch in Windows verfügrbar. Nur man muss sie erst einstellen und konfigurieren. Und genau das stört mich mittlerweile sehr an Windows: Ein gepflegtes, stabiles Windows ist zwar sehr gut möglich, jedoch kostest es mich wohl 10min am Tag, diese Pflege durchzuführen. Diverse kostenpflichtige Programme müssen erst aufgetrieben und stundenlang konfiguriert werden. Ein Mac soll schon von vorherein sicher und stabil sein. Ob Festplattenreinigung oder Regestrierdatenbankoptimierung oder sicheres Löschen auf Mac verfügbar sind, kann ich aber nicht sagen. Windows jedoch löscht Dateien nicht, sondern nur deren Adressen. Sie bleiben solange auf dem Rechner bis sie von neuen Dateien überschrieben werden.
Darren am 3. Dezember 2005 #
Hey Martin,
wir müssen aufpassen, dass die Diskussion nicht am Thema vorbei in einen anderen Bereich abgleitet.
Das kann man dann lieber in einem (vielleicht deinem) Forum diskutieren.
Mein zweimaliger Einschub bezieht sich auf die Behauptung das mit einem Mac Websites 3mal schneller als auf einem PC zu erstellen sind.
Ich halte das für nicht korrekt. - Aus diesem Grund mein Einwand. Und den halte ich auch immer noch für berechtigt, da ich noch immer keine Argumente gesehen habe, die einen solchen zeitlichen Unterschied belegen.
Martin Labuschin am 3. Dezember 2005 #
Nagut, vielleicht hat Tom das falsch fortmuliert. Ich hätte gesagt "Man hat 3 mal soviel Zeit, eine Website zu machen".
Vergleicht man nämlich PC mit Macintosh preislich, kommt man mit einem Mac besser hin. Bessere Hardware aus einer Hand, Design, welches das Verständnis des Iinterfaces unterstreicht und eine gute Software-Ausrüstung die mitgeliefert wird. All diese und weitere Faktoren ermöglichen - meiner Meinung nach - schnelleres arbeiten.
Darren am 3. Dezember 2005 #
Prima - alle Regeln der modernen und wissenschaftlichen Kommunikation beachtet.
Keine Pauschalisierungen mehr, sondern persönliche Meinung auch als solche gekennzeichnet.
Stimme mit dir bei den Aussagen über die Hardwarestabilität bzw. kompatibilität der Hardware untereinander selbstverständlich überein, mehr noch, ich unterstreiche diesen Punkt.
Jedoch kann mir keine (mir derzeit bekannte) Hardware das Kreative Denken abnehmen, d.h. Ideen muss ich schon selber haben. Wenn also ein Konzept steht, dann brauche ich eigentlich lediglich das(die) Programm(e) zu starten und los gehts. Da bei mir bekannten Systemen die Programme die ich nutze keinerlei Instabilität aufweisen, kann ich auch auf jedem Sytem gleich schnell meine Ideen umsetzten. Letzlich hägt es also ab, wie schnell meine Finger mit der Tastatur und der Maus umgehen, und Befehle an das jeweilige Programm senden.
Zum Coden ein Texteditor und für die grafische Komponente kommt man an Adobe kaum vorbei - beide Programme laufen meiner Meinung nach auch gleich schnell auf vergleichbaren Systemen.
Design welches Verständnis für Interfaces unterstreicht und Hardware Komponenten aus einer Hand sind für mich keine Instrumente schneller Arbeit.
So, abschließend noch:
Bevor du meine dauernden Einträge als Belästigung empfindest, und diese am Ende gar noch durch einige Veränderungen in deinem CMS nicht mehr möglich machst, schließe ich hiermit meine Reihe über die These von Tom W. und verbleibe mit freundlichen (und in zukunft wieder weniger besserwisserischen) Grüßen,
Michael Ziege
Martin Labuschin am 3. Dezember 2005 #
Die Kommentarfuntion habe ich auch wegen Diskusionen eingebaut. Mal ganz nebenbei: Adobe Photoshop wurde damals nur für Mac programmiert und wurde nur unbefreidigend für Windows umgeschreiben. Ich gehe also stark von einem Geschwinigkeits-Unterschied aus.
Aber da du ja zustimmst, ist die Diskusion ja beendet, oder? :)
P.S. Im Moment ist nur ein Name in meiner Kommentarfunktion gesperrt, außerdem kann ich das gesamte Kommentieren auch gänzlich stoppen. http://labuschin.com/?d=7&id=68
Darren am 3. Dezember 2005 #
Ähh, da ich mich ja nicht mehr an dieser Diskussion beteiligen wollte, aber dennoch etwas loswerden möchte, wird jetzt mein äh Zwillingsbruder für mich sprechen...
Es mag sein, das Photoshop ursprünglich für den Mac entworfen wurde und auch dort seine Heimat hat.
Mittlerweile aber kann ich als Nutzer dieses Programms (auch auf beiden Systemen) keinen gravierenden Unterschied ausmachen - weder in der Schnelligkeit noch in der Nutzbarkeit.
Das einzige was mich nervt ist, dass beim Mac Photoshop standartmäßig keinen "eigenen" Hintergrund hat, sondern sich einfach so über den Desktop legt. Das störte mich am Anfang ein wenig - hab aber mittlerweile herausbekommen, wie man das umstellen kann.
Martin Labuschin am 3. Dezember 2005 #
Naja, das ist ja Geschmackssache. Ich finde den trist, langweilig grauen Hintergrund nämlich eher nervig und kreativitätsbremsend
Darren am 4. Dezember 2005 #
Aber ich möchte mich bei meinen Arbeiten ja auf die Arbeiten, und nicht auf meine schönen, zum Teil von mir selbst gebastelten Icons konzentrieren.
Die kann ich mir ansehen und anklicken, wenn Photoshop zu ist.
SisterOfEvil am 4. Dezember 2005 #
Hallo,
ich bin zwar kein Freak, was technische Dinge angeht, aber da ich nun ein iBook seit ca. 10 Monaten habe (dass ich NIE WIEDER hergeben werde) maße ich mir die folgenden Kommentare an ;)
Festplattenreinigung - es wird automatisch defragmentiert, wenn OS X es zu chaotisch findet.
Registrierdatenbankoptimierung - eine Registry wie bei Windows gibt es nicht. Programme werden oft nur mit drag and drop installiert und eben so leicht deinstalliert.
sicheres Löschen - Trash öffnen, secure empty trash anklicken und alles wird gelöscht und mehrfach überschrieben.
Kleines Manko: Wenn man immer alle Updates runterlädt, kann es länger beim Hochfahren dauern, aber wer fährt seinen Mac schon so oft runter???
Martin Labuschin am 4. Dezember 2005 #
Springt die Festplattenreinigung automatisch an oder fragt sie vorher nach? Es kann ja teilweise (zumindest bei Windows) sehr viele Systemressorcen kosten, eine Festplattenreinigung durchzuführen. Wenn das mitten in der Arbeit losgeht, kann das ja schon stören.
Aber sonst gefällt mir dass was du mir erzählt hast. Danke!
tomsw am 5. Dezember 2005 #
@Darren
Ich habe ja dazugeschrieben dass ich das selber nicht behaupte, sondern gehoert habe. Lies doch einfach besser
Manuela am 5. Dezember 2005 #
Ich habe seit etwas mehr als einem Jahr ein 12" G4 iBook und bin vollauf begeistert. Sämtliche Komponeten von OS X arbeiten besser zusammen als das bei Windows der Fall ist und das macht einen enormen Zeitgewinn bei der Einrichtung aus. Auch die Handhabung ist intuitiver und so geht z.B. das Bloggen aufgrund besserer Softwareangebote einfach mal viel schneller als am PC.
Das sich deshalb aber Webseiten schneller programmieren lassen, würde ich nicht sagen. Das hängt ganz vom Programm und der eigenen Arbeitsweise ab und die ist systemunabhängig. Gute Software stürzt auch am PC nicht ab. Ich arbeite am PC und weiß, wovon ich rede.
Das ein Mac preislich günstiger sein soll, kann ich gar nicht nachvollziehen. iBooks sind sehr günstig, das stimmt. Bei einem Power Mac G5 - was je die Alternative zu einem PC wäre - sieht das ganz anders aus. Da bekommt man den PC sehr viel günstiger. Der Mac wird zwar mit einer Menge fantastischer Software ausgeliefert, Programme zum Design muss man trotzdem dazukaufen. Das kostet dann ebenso wie ein PC Programm. Ob die Programme dann am Mac schneller laufen, häng von der Leistungsfähigkeit des Rechners ab. Ein G4 iBook wird geschwndigkeitsmäßig nicht mit einem aktuellen PC mithalten können, wenn es um Photoshop geht.
Was ich damit sagen will: Macs sind toll und das allgemeine Arbeiten mit ihnen macht den meisten Leuten sicher mehr Spaß als am PC. Das Web- oder Grafikdesign geht trotzdem nicht automatisch «schneller». Und günstiger sind sie meiner Meinug nach nicht.
Stefan am 5. Dezember 2005 #
Ah wieder mal ein Mac vs. Windows Post. Also gleich mal was schreiben ;)
Ne, im Ernst, ich hatte 13 Jahre lang einen PC, und muss leider beruflich noch an einem Sitzen, und es ist jeden Abend eine Wohltat an den Mac zurückzukehren.
Die Farben, Kantenglättung, Exposé, die unglaublich große Auswahl an guten Programmen (nicht Unmengen von Freeware-Mist), Spotlight (Instant-Suche) u.v.m. Dann noch ein stabiles Unix drunter, was will man mehr.
Kein Tuning-Gefrickel mehr, kein Schrauben und Basteln, anschalten, Ding, läuft.
Ich hab in den letzten 3 Monaten zwei glückliche Switcher produziert - alles Computerneulinge.
Martin Labuschin am 5. Dezember 2005 #
Naja, Kantenglättung ist ja auch auf Windows möglich. man muss nur (mal wieder) wissen wie es geht ;) Bei Mac scheint es ja eine Standard-Einstellung zu sein ?!?!
Bernhard Vogler am 5. Dezember 2005 #
zu Manuela:
Ich würde den Mac nicht als so teuer ansehen, denn auch ein Mac mini kann den Vergleich mit einem Windows-Desktop verkraften.
Der PowerMac ist aber wirklich ein High-End-Gerät und sollte auch nur mit entsprechenden Windows-Rechnern verglichen werden.
Natürlich sind Macs immer etwas teurer, aber hier wurden ja schon genügend Gründe aufgezählt, was das alles bringt.
Letzten Endes muss jeder wissen, wie viel ihm die Vorteile des Macs wert sind.
Stefan am 5. Dezember 2005 #
@Martin: Weiß ich nach 13 Jahren, glaub mir ;)
Aber trotzdem ist die Apple Kantenglättung um Längen schöner. Schriften im Allgemeinen auch. Da liegen wenigstens schon nützliche und schöne Schriften vorinstalliert bei.
@Bernhard: Das stimmt, der Mac ist nur ein wenig teurer, als ein gleichschneller PC. Ich hör dann oft: ?Aber mein Medion hat 4GHz und der Mac nur 2.? Aber man kann halt Äpfel nicht mit Birnen vergleichen.
Manuela am 5. Dezember 2005 #
Im Bezug auf die Schrift am Mac kann ich Stefan nur zustimmen. Da kommt kein PC mit ClearType ran, denke ich.
Beim Thema Preise bleibe ich skeptisch. Mein iBook muss an schon ganz schön gurgeln, wenn eine ordentliche Photoshop-Datei daherkommt. Da ist mein PC eindeutig vorn.
Sebastian Kippe am 6. Dezember 2005 #
Wenn man das iBook zum Arbeiten mit Photoshop (anständig) nutzen möchte, dann kommt man wohl um ein RAM-Upgrade auf keinen Fall herum - 512 MB sind dann einfach zu wenig. Trotzdem macht mein PC das immer noch schneller, da muss ich Manuela recht geben.
Deshalb - und weil ich leider keinen PowerMac in der Portokasse habe - arbeite ich zuhause auch noch am PC, was solche Software angeht. Allerdings sehe ich den PowerMac nicht als einzige Alternative zum PC, sondern schiele im Moment auf einen neuen iMac G5 20'', den ich preislich auf jeden Fall dem Vergleich aussetzen würde (da inkl. Display, OSX, FrontRow, Kamera, iLife etc.).
Cornelius Lockau am 6. Dezember 2005 #
Na gut, du willst Nachteile hören?
Beispiel Software:
Die SW-Firmen programmieren manchmal die Programme besser für die Winwelt. Macromedia Dreamweaver MX für Mac hatte einen peinlichen Bug, dass alle Begriffe für CSS auf Deutsch übersetzt wurden. Statt "solid" hieß es "fest" oder so. Damit kann natürlich kein Stylesheet funktionieren.
Auch die Geschwindigkeit der PC-Apps scheint auf dem PC höher zu sein. Ob es Optimierung ist oder das Win-Simpel-Interface als Basis kann ich nicht sagen.
Diese Nachteile werden allerdings mehr als aufgehoben, weil die Apps meistens stabiler laufen, weniger Probleme bereiten (Win: komische Meldungen, Module, die scheinbar fehlen usw.). Die Installation ist vergleichbar. Schnittstellen zur Medienwelt sind auf Mac besser, falls du Zweitverwertung deiner Produkte anstrebst: Stichwort Cross-Publishing.
Noch ein Nachteil: der Macfinder ist etwas schlechter als z.B. der Windows-Explorer. Er reagiert schneller und das Arbeiten ist direkter (Stichwort "Ausschneiden"). Zum Ausgleich kannst du das Terminal benutzen, und schnelle Unix-Befehle nutzen.
Die Anschaffungspreise sind bei mac erstmal sehr viel höher. Aber die total costs sind vergleichbar geringer. Du nutzt deinen Mac nicht nur drei, vier Jahre, sondern durchaus länger.
Mehr fällt mir erst mal nicht ein, wie gesagt wird das schnell durch die Vorteile aufgehoben.
Martin Labuschin am 6. Dezember 2005 #
Cornelius, danke für deine Meinung. Das ist mal eine sehr neutrale Bewertung beider Systeme. Wenn ich das jeztzt richtig verstanden habe, ist dieser Finder eine Art Arbeitsplatz, oder?
Cornelius Lockau am 7. Dezember 2005 #
Der Finder ist die "Oberfläche", der "Schreibtisch" des Macs. Er kann beim Mac in vielfältiger Weise genutzt werden und sehr intuitiv. Deswegen arbeiten Macianer meistens mit Fenstern, die nicht auf Voll-Bilschirmgröße aufgezogen sind, weil sie mit einem Mausklick in die Oberfläche gehen, um dort Dateienaktionen durchzuführen.
Der Finder ist auch deshalb so schön zu bedienen, weil er, Apple typisch, meistens mit liebevoll gestalteten Icons deiner herumliegenden Dateien geschmückt ist ;?)
Martin Labuschin am 7. Dezember 2005 #
Mann-Oh-Mann, so verliebt kann mann in ein Windows-System niemals sein :)