17. September 2006 in Journal » Business
Spam auf die Schliche kommen
1. Wildcard E-Mail Adresse zulegen
Mit einer Wildcard E-Mail Adresse empfangt ihr alle E-Mails, die zu [jederbeliebigebegriff]@euredomain.de gesendet wird. In Confixx muss man dafür nur eine E-Mail Adresse mit dem Namen * (Sternchen) anlegen und diese einem Postfach zuweisen. Alle E-Mails die bei euch ankommen und nicht zu einem anderem Postfach passen, landen nun dort.
2. Registrierungen im Web
Nun müsst ihr nur noch bei jeder Registrierung, die so im Web anfällt, den Namen des Webservice in eure E-Mail Adresse einbringen:
- google.de@labuschin.com
- zwielichtigerservice.net@labuschin.com
Ich mache es immer mit der vollständigen Domain, damit ich die Website später auch wiederfinde.
3. Spam auswerten
Nachdem ihr das nun ein paar Wochen durchgezogen habt, pickt euch einfach mal eine E-Mail aus eurem Spam-Ordner und schaut mal nach, an welche E-Mail der Spam ging. Wenn dort nun beispielsweise zwielichtigerservice.net@euredomain.de steht, wisst ihr beischeid, welcher Service eure E-Mail Adressen missbraucht oder gar verkauft.
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9 Kommentare
Metty am 17. September 2006 #
Okay, die Idee mit einer CatchAll-Adresse zu arbeiten ist nicht neu.
Aber wie gehts dann weiter wenn ich weiss welcher "Service" meine Email weitergegeben oder gar verkauft hat? Kann man dann Klagen, bzw gibts irgendwelche Erfolgschancen?
Oder kann für sich selber sagen "Da melde ich mich nie wieder an?" :)
Steffen am 17. September 2006 #
Danke für den Hinweis Martin Labuschin!
An die Catch All Funktion hatte ich bis dato gar nicht gedacht.
Martin Labuschin am 17. September 2006 #
Bei E-Mail Spam haben die Opfer alle mal Chancen. Melde dich einfach einmal an den Service, verwarne sie und bestell nen schönen Gruß von deinem Anwalt. Du wirst nie wieder Spam von den kriegen. Versprochen.
Pablo am 17. September 2006 #
Hmm... Dass du nie wieder Spam bekommst wage ich zu bezweifeln, wenn die Firma außerhalb Deutschlands ist. Bei Deutschen mag das durchaus klappen, im Ausland geht den Herrn am Allerwertesten vorbei.
Steffen am 17. September 2006 #
Welcher Spamversender sitzt denn in Deutschland?
Die sitzen doch alle im sicheren Ausland...dort wo sie am wenigsten überwacht und bestraft werden.
Aber Martin Labuschin's Tipp ist schon mal ein Ansatz zur Spam Verfolgung.
Martin Labuschin am 17. September 2006 #
Wenn du mich fragst, stecken ne Menge Spammer hier in D...
manuel am 19. September 2006 #
hehe. cooler trick. mach ich jetzt seit mittlerweile rund 2 jahren so und konnte schon den einen oder anderen spammer entlarven ;)
was ich so allerdings auch gemerkt habe ist, dass einige email harvester offenbar zu dumm sind emails korrekt zu speichern. so kriege ich z.b. haufenweise emails an blogspa und blogsp@..., weil ich in blogs früher meistens als adresse blogspam@undsoweiter... angegeben hab.
vollidioten.
Jue am 19. September 2006 #
Guter Tipp!
Ich hatte generall eine Catch-All-Andresse eingerichtet und sie jetzt nach Monaten mal kontrolliert. Haufig waren Adressen wie:
webmaster@...
mail@...
home@...
info@...
dabei. Sehr interessant.
Schönen Abend noch!
mzeecedric am 20. September 2006 #
Das scheint mir dann doch etwas zu krass eine catchall einzurichten. Wenn ich an die Massen Spam denke die ich bekomme. Da verwende ich lieber einen ordentlichen spamfilter und versuche mich "sinnvoller" zu beschäftigen als mit Spammer-fangen. Ich habe auch oft den Eindruck das Emails von Spammern auf gut Glück verschickt werden (z.b. an webmaster@ oder info@...). Für alles zwielichtige verwende ich dann <a href="http://spamgourmet.com">spammgourmet.com</a>, damit lässt sich es auch zurückverfolgen, bzw. automatisch nach der gewünschten Anzahl Mails ins Nirvana schicken.